Über Depression

Major-Depression ist eine schwerwiegende medizinische Erkrankung, von der weltweit über 350 Millionen Menschen betroffen sind.2 Depression ist eine Erkrankung, die in vielen Fällen große Belastungen mit sich bringt und zu einem anhaltenden Zustand der Traurigkeit führt, von dem die Gedanken, das Verhalten, die Gemütslage und die physische Gesundheit des Patienten beeinflusst werden.

Fakten zu Depression:

  • Depression kann tödlich enden und führt jedes Jahr zu über 1 Million Todesfällen infolge von Suizid2
  • Frauen sind stärker depressionsgefährdet als Männer2
  • Depressionserkrankungen sind weltweit eine der Hauptursachen für krankheitsbedingte Belastungen und Erwerbsunfähigkeit2,3
  • Depression kennt keine ethnischen oder sozioökonomischen Grenzen15
  • Die wirtschaftliche Belastung durch Depressionserkrankungen ist enorm und resultiert aus der Inanspruchnahme medizinischer und sozialer Ressourcen, Arbeitsausfall und Produktionseinbußen sowie der Belastung von Familie und Pflegepersonen15
  • Wissenschaftlichen Schätzungen zufolge werden sich Depressionserkrankungen bis 2030 zur Hauptursache krankheitsbedingter Belastungen weltweit entwickelt haben3

Welche Ursache hat eine Depression?

Die genaue Ursache von Depressionserkrankungen ist unbekannt, aber der führenden wissenschaftlichen Hypothese zufolge resultiert Depression aus einem Ungleichgewicht von Neurotransmittern im Gehirn, d. h. chemischen Botenstoffen, die dem Signalaustausch zwischen Hirnzellen dienen.

Wie werden Patienten mit Depression behandelt? Es gibt medikamentöse und nicht medikamentöse Behandlungen gegen Depression. Depression wird zu Beginn oft mit Psychotherapie (Gesprächstherapie) und Antidepressiva behandelt. Man nimmt an, dass die Wirkung von Antidepressiva auf der Erhöhung der Konzentration dieser Neurotransmitter beruht.

Obwohl Antidepressiva bei vielen Patienten wirksam sind, bleibt eine große Zahl von Erkrankten, für die diese Form der Behandlung nicht angemessen ist.16 Diese Patienten erfahren nach wie vor starke Einschränkungen durch ihre Depression. Sie benötigen daher eine neue und erprobte Möglichkeit zur Depressionsbehandlung.

Depression Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Major-Depression?

Depression ist eine ernste medizinische Erkrankung mit einer Dauer von mindestens 2 Wochen, welche die Fähigkeit des/der Betroffenen zur Erledigung von Alltagstätigkeiten und zur Freude an bislang als angenehm empfundenen Aktivitäten beeinträchtigt.

Welche Ursache hat Depression?

Die genaue Ursache von Depressionserkrankungen ist unbekannt, aber der führenden wissenschaftlichen Hypothese zufolge resultiert Depression aus einem Ungleichgewicht von Neurotransmittern im Gehirn. Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die dem Signalaustausch zwischen Zellen dienen. Auch die genetische Konstellation und die Lebensgeschichte eines Menschen können dessen Anfälligkeit für Depression beeinflussen.

Wie häufig sind Depressionserkrankungen?

Schätzungen zufolge sind weltweit über 350 Millionen Menschen von einer Depression betroffen.2

Ist Depression eine ernste Erkrankung?

Ja. Dem US-amerikanischen National Institute of Mental Health zufolge „können… Depressionserkrankungen oft die normale Funktionsfähigkeit beeinträchtigen und Schmerzen und Leid nicht nur auf Seiten der Erkrankten, sondern auch auf Seiten der ihnen nahestehenden Personen verursachen. Eine schwerwiegende Depression kann das familiäre Leben und das Leben der Erkrankten selbst zerstören.“

Depression kann tödlich enden und führt jedes Jahr zu über 1 Million Todesfällen infolge von Suizid.2 Abgesehen von der riesigen wirtschaftlichen Belastung sind Depressionserkrankungen weltweit eine der Hauptursachen für krankheitsbedingte Belastungen und Erwerbsunfähigkeit.2,3,15 Wissenschaftlichen Schätzungen zufolge werden sich Depressionserkrankungen bis 2030 zur Hauptursache krankheitsbedingter Belastungen weltweit entwickelt haben.3

Kann Depression geheilt werden?

Es ist kein Heilmittel gegen Depression bekannt. Bei effektiver Behandlung können viele Patienten jedoch symptomfrei bleiben und ein normales Leben führen.

Sind manche Menschen depressionsanfälliger als andere?

Ja, man weiß, dass Depression erblich ist, deshalb sind Personen mit bestimmter genetischer Konstellation stärker depressionsgefährdet als andere. Die genaue Art dieser genetischen Faktoren ist allerdings unbekannt. Es gibt noch andere Faktoren, die möglicherweise zur Depressionsneigung einer Person beitragen. Zu diesen Risikofaktoren zählen:

  • Medizinische Erkrankungen wie etwa Schlaganfall, Herzanfall, Krebs, Parkinson-Krankheit und Hormonstörungen
  • Schwere persönliche Verluste, Beziehungsprobleme, finanzielle Probleme oder belastende Veränderungen des Lebensmusters
  • Bestimmte Medikamente können die Depressionsanfälligkeit erhöhen

Was sind die Symptome einer Depression?

Der ICD-10-Klassifizierung psychischer Störungen und Verhaltensstörungen zufolge liegt eine zu diagnostizierende Depression vor, wenn der/die Betroffene eine depressive Stimmung, Verlust von Interesse und Freude sowie reduzierte Energie und infolgedessen eine verringerte Aktivität aufweist. Weitere häufige Symptome sind17:

  • Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsdefizit
  • Verringertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
  • Düstere und pessimistische Sichtweise der Zukunft
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Neigung zur Selbstverletzung oder zum Suizid

Wenn Sie denken, an einem dieser Depressionssymptome zu leiden, wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin und sprechen Sie mit ihm/ihr über Möglichkeiten zur Behandlung einer Depression.

Welche Behandlungen gegen Depression sind derzeit zugelassen?

Es gibt medikamentöse und nicht medikamentöse Behandlungen von Depression. Depression wird zu Beginn oft mit Psychotherapie (Gesprächstherapie) und Antidepressiva behandelt. Obwohl Antidepressiva bei vielen Patienten wirksam sind, helfen sie nicht jedem/jeder Betroffenen. Außerdem haben Antidepressiva oftmals unerwünschte Nebenwirkungen.

Bei vielen Patienten sind Antidepressiva nicht ausreichend wirksam und/oder die Nebenwirkungen dieser Medikamente sind nicht hinnehmbar.16 Diesen Patienten stehen Alternativbehandlungen zur Verfügung, bei denen beispielsweise ein medizinisches Gerät verwendet wird. Zu diesen Behandlungen zählen die transkranielle Magnetstimulation (TMS), die elektrokonvulsive Therapie (ECT) und die Vagusnervstimulation (VNS).

Was versteht man unter transkranieller Magnetstimulation?

Bei der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) werden kurze Impulse eines Magnetfelds zur Stimulation von Nervenzellen in dem Hirnareal verwendet, von dem angenommen wird, dass es die Gemütslage steuert. Vermutlich wirkt sich das gepulste Magnetfeld positiv auf die Konzentration der Neurotransmitter im Gehirn aus. Die Behandlung einer Depression mit transkranieller Magnetstimulation bzw. der NeuroStar TMS Therapy® stellt eine revolutionäre Depressionstherapie für solche Patienten dar, bei denen durch Anwendung von Antidepressiva bislang keine ausreichende Wirkung erzielt worden ist.