NeuroStar TMS Therapy®—einzigartiger Wirkmechanismus

Bei der transkraniellen Magnetstimulation oder TMS wird ein hochgradig zielgerichtetes gepulstes Magnetfeld verwendet, das in Art und Stärke den Magnetfeldern bei der Magnetresonanztomografie (MRT) gleicht, um die kortikalen Neuronen zu stimulieren.NeuroStar-MOA-Illustration

  1. Präzise gepulste Magnetfelder induzieren im präfrontalen Kortex des Gehirns schwache elektrische Ströme, die in tiefere Bereiche des Gehirns vordringen und diese aktivieren.
  2. Es kommt zur Depolarisation lokaler Neuronen, die zu einer Aktivierung der tiefen Hirnstrukturen über transsynaptische Signalwege führt.
  3. Die Aktivierung dieser Signalwege im limbischen System induziert die Ausschüttung von Neurotransmittern.
  4. In den aktivierten Regionen kommt es zu einem Anstieg der Durchblutung und des Glucosestoffwechsels, was sich, so die Annahme, vorteilhaft auf die Gemütslage auswirkt.

2014-04-24-Neuronetics-TMS-Network-Plasticity

Neuroimaging-Studien dokumentieren Veränderungen der Stoffwechselaktivität in kortikalem, mit TMS stimuliertem Gewebe und in entfernt gelegenen Netzwerken, die bekanntermaßen an der Regulierung der Gemütslage beteiligt sind.14

Es ist bekannt, dass die mehrmalige Aktivierung des linken präfrontalen Kortex bei Patienten mit Major-Depression eine antidepressive Wirkung hervorruft.13

Die NeuroStar TMS Therapy ermöglicht eine gezielte Stimulation der an der Regulierung der Gemütslage beteiligten Hirnregionen ohne Belastung durch systemische Nebenwirkungen.

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